Die nette Spinne aus der Nachbarschaft, was er mit Batman zu tun hat und warum das Spiel der beste Spider-Man Film bis jetzt ist, erfahrt Ihr hier. 
 
In der Anfangssequenz bekommen wir einen kleinen Einblick in Peter Parkers Apartment. Auf Peters Smartphone kommt ein wichtiger Hinweis, wo Fisk sich zurzeit aufhält. Spidey ist sofort hellwach, macht sich schnell fertig, Frühstückt was und schwingt los. 
 
Die Sequenz geht direkt in das Spiel über. Wir bekommen ein kleines Schwingtutorial. Und es fühlt sich von Anfang an Klasse an. Dieses Gefühl durch New York zu schwingen ist von Beginn an Super. Die Steuerung ist eingängig und fühlt sich so an, als hätten wir noch nie was anderes gemacht. Ja es gibt später im Spiel auch noch Schnellreisepunkte. Aber ganz ehrlich. NÖ! Es macht einfach so unendlich viel Spaß durch die Stadt zu schwingen, an Wänden hochzukrabbeln und Wallruns zu machen, dass ich während meiner ganzen Spielzeit dieses Feature nur 2–3 mal genutzt habe. 
 
Als Erstes werden wir von unserer Freundin Juri zu einem anderen Verbrechen geholt. Dort wird uns beigebracht böse Jungen das Böse sein auszutreiben. Das Kampfsystem ist einfach zu verstehen und erinnert doch sehr an die Arkham-Reihe, allerdings mit mehr Flow. Sobald das Spinnensinnsymbol über unserem Kopf aufleuchtet, heißt es auszuweichen. Aber dazwischen gibt es ordentlich auf die Mütze. Im Laufe des Spiels lernen wir noch ein paar andere Gegnertypen kennen. Jede Gegnerart brauch eine andere Taktik um sie ausschalten zu können. Dies wird uns aber nach und nach in den Situationen wo diese auftauchen vom Spiel erklärt. Am meisten treffen wir aber im Spiel auf Faustfutter und wenn man das System einmal verinnerlicht hat, wird fast alles zu Faustfutter. 

Marvel´s Spider-man 1 
Wir schwingen von unserem ersten Einsatz direkt weiter in Richtung Fisktower. Beim Fisktower angekommen treffen wir erstmal auf unsere Freundin von der Polizei, die uns verständlich macht, dass wir direkt loslegen sollen. Na da, rein da. Ein paar Gegnerwellen weiter und Raketen denen wir elegant ausweichen treffen wir auf unseren ersten Boss. Fisk versucht uns, als Erstes mit zwei Maschinengewehre einzuschließen, die wir aber innerhalb kürzester Zeit unschädlich gemacht haben. Danach folgt der eigentliche Kampf. Er versucht uns immer wieder zu rammen und uns mit großen Steinen zu bewerfen. In einer unachtsamen Sekunde Seinerseits werfen wir ihm auch was Großes gegen den Kopf, was ihn für ein paar Sekunden angreifbar macht. Das geht immer so weiter, bis er komplett ausrastet und uns durch das ganze Gebäude prügelt. Es folgen ein paar Quicktimeevents und schon ist er gefasst. Das klingt jetzt vielleicht leicht, aber lasst Euch nicht täuschen. Ich bin sehr oft gestorben. Die anderen Bosskämpfe ähneln dem ersten sehr, aber sind immer anders dargestellt. Es wird niemals langweilig Bosse zu verprügeln. Mehr von der Story werde ich Euch aber nicht erzählen, da ich diese Rezension so Spoilerfrei wie möglich halten will. 
 
Aber eins sei gesagt. Eine so pompöse, dramatische und teilweise emotionale Story wo die Action nicht zu kurz kommt, habe ich selten gesehen. Es kommt einen fast vor, wie ein Film in dem man die Hauptrolle spielt. Ich habe teilweise die Zeit vergessen und musste mich abends dazu zwingen ins Bett zu gehen. So sehr hat mich das Spiel und die Story gefesselt. 
 
Im Storyverlauf werden wir nicht nur arme Bösewichte verhauen, sondern müssen im Labor hier und da mal was umprogrammieren, mal mit Mary Jane Schleichmissionen machen, usw. Aber damit nicht genug. Die Stadt ist nicht nur riesig, sondern auch gefüllt mit Nebenmissionen, Sammelobjekten und Sehenswürdigkeiten die wir erfüllen und entdecken müssen. Also nicht müssen. Aber wir wollen es. Wie Anfangs gesagt macht es einfach unglaublich viel Spaß durch die Stadt zu schwingen und Dinge zu entdecken. 
 
Ich lege großen Wert auf eine gute Story in Videospielen und genau das hat mir Spider-Man geboten. Damit aber nicht genug. Es hat mich mit den Nebenmissionen und kleinen Aufgaben immer am Ball gehalten. Ich wurde von diesem Spiel in keiner Sekunde enttäuscht. Der Schwierigkeitsgrad motiviert, ohne zu überfordern. An diesem Spiel stimmt einfach alles. Hiermit spreche ich zum ersten Mal eine absolute Kaufempfehlung aus. 
 
Im Oktober kommt das erste DLC raus auf das ich mich schon wie verrückt freue. Bis dahin schwing ich mich weiter durch den Großstadtjungle und bring mein Spielstand auf 100 Prozent.

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