Mit der Blu Ray Veröffentlichung von Black Panther ist der schwarze Krieger wieder in aller Munde. Durch 1,35 Milliarden US-Dollar Einnahmen weltweit ist der Marvel Film sogar erfolgreicher als Infinity War. Wer hätte denn so etwas vermuten können? Wenn man sich die Kritiken dazu einmal durch liest liegt es sogar auf der Hand. Die Comic Verfilmung traut sich nämlich etwas. Ungewöhnlich für derart großer Blockbuster ist hier die Besetzung. Alle Schauspieler von bekannt bis unbekannt sind um großen Teil schwarz. Und ja, endlich mal richtig Klischee frei. Die Inszenierung ist bombastisch und die Effekte cineastisch gewaltig. Auch am Drehbuch wurde ordentlich gearbeitet und man sucht vergebens Logiklöcher. Der Rote faden webt sich hier auch gut in den Marvel Universum Strang mit ein. Denn wir haben den Black Panther, gespielt von Chadwick Bosman, schon vorher kennen gelernt. Bei Captain Americas Civil War. Da sahen wir den Tod von T‘ Challas Vater nach einem Attentat. Black Panther schlug sich auf die Seite von Tony Stark. Mit Bucky kehrte T‘ Challa wieder zurück nach Wakanda. Wo auch der Film um Black Panther beginnt. Es verlaufen mehrere Handelsstränge nebeneinander die an mehreren Punkten wieder Zusammentreffen. Um nicht zu viel verraten, erwähne ich diese nur kurz.  

Die Anfangssequenz startet nämlich im Jahre 1992 wo wir T’Challas Vater, König T’Chaka und seinen Bruder N’Jobu sehen, die das Geheimnis Wakandas waren wollen. Zurück in der Gegenwart besteigt der Erbe des ehemaligen Königs seinen Thron. Durch Verrat und List verliert der Black Panther seinen Platz in Wakanda. Diesen will er sich mit Hilfe seiner taffen Schwester einem guten Freund und seinen Kampfkünsten wieder zurück erlangen. Das wichtigste Metall Vibranium in Wakanda spielt hier auch eine große Rolle. 

Die Kulissen im Film, mögen Sie teilweise durch CGI erstellt wurden sein, und die Drehorte haben mich stellenweise staunen lassen. Das ineinander gleitende hochtechnisierte Zeitalter trifft auf alte afrikanische Kultur. Durch ebenso epische Filmmusik und der passende Soundtrack unterstreichen die malerischen Welten die wir im Film besuchen. Ab und zu haben mich Bilder auch an König der Löwen erinnern lassen. Natürlich positiv gemeint. Wenn Black Panther seinen Vater kurzzeitig wieder sieht, stellen sich so manche Nackenhaare auf. Was darf eigentlich in keinem Marvel Film fehlen? Gut durchdachter und unaufdringlicher Humor. Der ist wieder an den richtigen Stellen platziert wurden. Manchmal geschieht dies nicht durch Worte. Schaut man sich eine bestimmte Verfolgungsjagd an, spürt man sicherlich Tage später die Bauchmuskeln noch. Zumindest erging es mir so. Da sei auch noch die typische Martin Freeman Schauspielkunst. Zwischen all den durch und durch gut trainierten Bevölkerung Wakandas fällt seine Mimik sofort wieder auf. Ja er spielt sich da perfekt mit ein. Bei einem Superhelden Film kommt es natürlich auf harte kämpfe an. Da wurde ich auch gut bedient. Die Kämpfe sahen mächtig und energiegeladen aus. 

Disneys Black Panther hat mich gut unterhalten und war an vielen Stellen sehr beeindruckt. Er hat seinen wohlverdienten Platz im MCU eingenommen. Er rutschte bei mir sogar an Spiderman und Doctor Strange vorbei. Doch da hat ja jeder seine eigene Top 5 .   

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