Vor 3 Jahren erschien das Comic-Adventurespiel 60 Seconds. Ich ließ es mir nicht nehmen und testete es für Euch auf der Switch. Welches nun an diesem Wochenende im Angebot vom Nintendo E-Shop ist. Am Anfang stehen uns im Menü drei Spielmodi zur Verfügung. Sammeln, überleben und das kleine aber feine Tutorial.

Kommen wir nun schon zur Geschichte. In Amerika bricht die Apokalypse aus. Unser Ziel ist es natürlich mit der Familie so lange wie möglich zu Überleben. Ted , das Familien Oberhaupt schnappt sich in exakt einer Minute dass, was Ihm lieb und teuer ist. Wenn er alles beisammen hat sprintet er zum Bunker und das eigentliche Spiel beginnt. Mit Entscheidungen, die uns zur Verfügung stehen, lenken wir den Ausgang der Story. Denn gehen euch die Nahrungsmittel aus, fangen die Familienmitglieder an zu kränkeln. Mit Ted sind es insgesamt 4 Charaktere. Wenn man sich am Anfang einen Koffer geschnappt hat, kann man zur Expedition mehr Hilfsmittel, wie Lampe oder Gewehr und Munition mitnehmen. Allerdings kommt es schon mal vor das die Kinder langsam verrückt werden und aufeinander losgehen. Das wird zwar nicht animiert, doch kann man es in den Seiten nachvollziehen. Die ganze Geschichte wird nämlich in einem Tagebuch erzählt. Welches im späterem Verlauf, wenn alle Stricke reißen, nur noch Karikaturen oder Kritzeleien darstellt. Finde ich persönlich sehr gut gemacht.

Wo ich auch lachen musste war, als an einem Morgen ein Koffer vor der Tür stand. Ich hatte sowieso keine Vorräte mehr und schickte den jüngsten raus um Ihn zu öffnen. Letztendlich stelle sich heraus,dass dies eine Sprengstofffalle war . Der Junge kam laut Tagebuch wütend und verletzt zurück in den Bunker. Ja es spielt sich nach der Anfangssequenz nur im Bunker ab und im Comic Look verändern  die Bewohner ihr Aussehen. 

Die Grafik ist schön gezeichnet und alles ist auch ordentlich ins Deutsche übersetzt wurden. Da haben sich die Indie Entwickler Robot Chentlemen gut beraten lassen. Das Gameplay passt auch wunderbar für die Switch und hat auch so einen immensen Wiederspielwert. Auf der Switch hat sich das kleine Abenteuer für die paar Groschen auf Jedenfall gelohnt.  

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